DRK Neckarbischofsheim/Helmstadt-Bargen

2024–2025: Zusammenschluss, Ausbau und neue Einsatzstrukturen

2024 wurde das Helfer-vor-Ort-System erfolgreich auf Helmstadt-Bargen ausgeweitet. Die Einsatzzahlen stiegen spürbar an – teilweise auf mehrere Alarmierungen pro Tag.

Im Jahr 2025 folgte ein entscheidender Schritt:

Der offizielle Zusammenschluss der beiden Standorte zum

DRK-Ortsverein Neckarbischofsheim / Helmstadt-Bargen.

Parallel dazu wurde die Einsatzgruppe Bereitschaft (EG-B) offiziell aktiviert. Zur weiteren Stärkung der Einsatzfähigkeit wurde zudem ein moderner Einsatzanhänger angeschafft, der Material und Logistik bei größeren Lagen deutlich verbessert.

Der Verein präsentiert sich heute so einsatzbereit, vernetzt und modern wie nie zuvor – mit Bereitschaft, HvO, Jugendrotkreuz und Sanitätsdiensten als tragende Säulen des regionalen Bevölkerungsschutzes.


2010–2023: Sanitätsdienste und Helfer vor Ort

Ab 2010 übernahm der Ortsverein regelmäßig Sanitätsdienste, unter anderem bei Spielen der TSG Hoffenheim.

2013 wurde die Helfer-vor-Ort-Gruppe (HvO) gegründet. Ehrenamtliche Einsatzkräfte überbrücken seither die kritische Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes – oft mit lebensrettender Wirkung.


1997–1999: Wachstum und neue Heimat

1997 wurden erstmals drei Blutspendetermine pro Jahr durchgeführt.

1999 bezog der Ortsverein seine heutigen Räume im neu ausgebauten Feuerwehrhaus. Seither finden dort alle Treffen, Übungen und Ausbildungen statt.


1990–1994: Einsätze, Schäden und Zusammenhalt

1990 führte der Ortsverein erstmals zwei Blutspendetermine jährlich durch – mit einer Verdopplung der Blutkonserven.

1993 beschädigte ein Schwelbrand Küche und Ausbildungsraum erheblich. In rund 250 ehrenamtlichen Arbeitsstundenwurden die Räume gereinigt und wieder nutzbar gemacht.

1994 folgte ein schwerer Hochwassereinsatz: Materiallager in der Eichhalle und im Schlosskeller wurden vollständig überflutet. Zahlreiche Ausrüstungsgegenstände gingen verloren. Übergangsweise zog der Ortsverein in ein Klassenzimmer der Grundschule.


1967–1990: Jugendrotkreuz und Jubiläum

1967 gründete Willi Wintterle das Jugendrotkreuz. Schon bald engagierten sich zahlreiche Kinder und Jugendliche aktiv im Verein.

1981 feierte der Ortsverein sein 75-jähriges Jubiläum mit Festumzug, Schauübung und einem bunten Abend.


1920–1959: Wiederaufbau und neue Impulse

Nach dem Ersten Weltkrieg begann 1920 unter Wilhelm Schütz der Wiederaufbau des Vereins.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Bereitschaft erneut stark geschwächt. Unter der Leitung von Sophie Stoll trugen vor allem Frauen die Arbeit des Roten Kreuzes vor Ort.

Nach 1945 setzten Wilhelm Schütz und Heinrich Schieck neue Impulse, unterstützt von Bereitschaftsarzt Dr. Werner Umhau.

1951 fand der erste Lehrgang nach dem Krieg statt, 1959 wurde die erste Blutspendeaktion organisiert. Die weibliche Bereitschaft unter Erna Hecht prägte diese Zeit maßgeblich.


1906–1920: Gründung und Aufbau

Am 15. März 1906 wurde der Badische Männerverein vom Roten Kreuz gegründet. Auf Initiative von Graf Viktor von Helmstatt schlossen sich engagierte Männer zu einer freiwilligen Sanitätskolonne zusammen.

Unter seiner Präsidentschaft wuchs der Verein rasch. Regelmäßige Geländeübungen stärkten die Einsatzbereitschaft. Der Erste Weltkrieg unterbrach diese Entwicklung abrupt – viele Mitglieder wurden eingezogen oder fielen im Krieg.